Der Maiszünsler (Ostrinia
nubilalis)
Der Maiszünsler überwintert als Larve
in den Stengeln von Maispflanzen. Im Frühjahr verpuppt er sich und fliegt
ab Mitte Juni bis August. Sofort nach Flugbeginn legen die Weibchen ca. 10-20
Eier an der Unterseite der Maisblätter ab.

Larven des Maiszünslers im
Körnermais
Nach wenigen Tagen schlüpfen die Larven. Sie
bohren sich in den Maisstengel und fressen in Kolben und Stengel.
Diese Fraßschäden führen zu
Ertragsverlusten, die durch eine Erhöhung der Lagergefahr
des Bestandes noch vergrößert werden können |
Trichogramma
Ein effizienter natürlicher Feind des
Maiszünslers ist die Schlupfwespe Trichogramma
brassica.

Trichogramma brassica
Bei rechtzeitiger Ausbringung einer hohen Anzahl
von Trichogramma wird ein sehr hoher Prozentsatz der Eier des Maiszünslers
durch die ca. 0,5mm großen Weibchen parasitiert.
Aus diesen Eiern schlüpfen nach ca. 12 Tagen
wiederrum Trichogramma, die neue Eigelege aufsuchen und parasitieren. Der
Befallsdruck und die Ausbreitung des Maiszünslers wird so deutlich
gesenkt. |
Die Situation in Deutschland
Das Befallsgebiet des Maiszünslers in Deutschland
beträgt ca. 100.000 ha mit steigender Tendenz. Die biologische
Bekämpfung des Maiszünslers mit Trichogramma wird zur Zeit
auf einer Fläche von ca. 12.000 ha vorgenommen.
Im Gegensatz zur chemischen Bekämpfung mit
Insektiziden wird die Ausbringung unserer Trichogramma in der patentierten
Verpackung
TRICHOSAFE® mit der
Hand vorgenommen und ist somit unabhängig von der Befahrbarkeit des
Bodens und der Höhe der Maispflanzen zum optimalen Termin
möglich.
Bei dem Einsatz von Trichogramma gegen den
Maiszünsler werden andere Nützlinge geschützt. Einem Auftreten
von Blattlausepidemien wird dadurch vorgebeugt. Der Einsatz von Trichogramma
schont wichtige Gegenspieler von Blattläusen und Spinnmilben. |